Winterzauber im Flachland

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich mag den Winter, so wie wir ihn gerade erleben. Zumindest hier am Rande der großen Stadt ist seit fünf Wochen alles so, wie man es sich sonst im Winterurlaub wünscht. Am Straßenrand türmt sich der Schnee fast einen Meter hoch.

WinterDen Stadtforst durchziehen Loipen, auf denen sich am Wochenende die Langläufer tummeln. Von den immerhin 68 Meter hohen Püttbergen stürzen sich mutige Rodler und Abfahrtsläufer den Todeshang hinunter, der übrigens wegen des an seinem Fuße liegenden Friedhofes so heißt.

Über den zugefrorenen Müggelsee fahren Quads, Eissegler und hunderte Schlittschuhläufer. Auf dem Eis gibt es Grillstände, Feuerstellen zum Aufwärmen und Hüttengaudi. Wozu da noch in die Alpen fahren. Es ist einer von den Wintern, die die fest in uns verwurzelte Vorstellung eines „richtigen Winters“ prägen, und in denen man sich zum Ende hin ganz besonders auf den kommenden Frühling freut.

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